Gesunder Honig aus dem Hickengrund
Juli 2017
Die Honig-Erntesaison neigt sich schon wieder dem Ende zu. Es zeichnet sich ab dass es doch noch ein gutes Honigjahr geworden ist. Nachdem der Blütenhonig leider komplett "ausgefallen" ist, und die Völker in dieser Zeit teilweise sogar schwächer statt stärker wurden, hat uns der Juni doch noch einen guten Ertrag beschert. Der diesjährige Honig ist sehr dunkel. Es wurde also in erster Linie Honigtauhonig / Waldhonig eingetragen. Das freut viele Kunden denn diese würzige Honig schmeckt vielen Kunden besonders gut - und bleibt länger flüssig.

Aktuell habe ich - inkl. der der diesjährigen Ableger - 10 Bienenvölker. Das ist mir etwas zu viel :-)

Deshalb: Wer einen Ableger mit junger Königin benötigt melde sich bitte bei mir!



Dezember 2016
Bei der Mitte Dezember durchgeführten  Oxalsäurebehandlung meiner 8 eingewinterten Völkern (inkl. des 1-zargigen Ablegers) konnte ich feststellen dass noch alle Völker "leben". Bisher sind also keine Ausfälle zu vermelden. Der Milbenfall bei der Winterbehandlung war "moderat" ... Zwischen 50 und 200 Milben vielen bei der Behandlung in den einzelnen Völkern. Das zeigt, dass die Sommerbehandlung erfolgreich war. Das macht Hoffnung auf einen guten Start im neuen Jahr. ---> Nur das Wetter muss dann natürlich auch für die Bienen "passen"

WAS MACHEN DIE BIENEN  IM WINTER?

Sie halten jedenfalls keinen Winterschlaf, wie viele denken …

Sobald der Frost einsetzt, ziehen sich die Bienen in die Wintertraube (Winterkugel) zusammen. Mitten in dieser Wintertraube sitzt die Königin. Sie hat jetzt nichts zu tun, das Brutgeschäft ruht im Winter. Die Bienen in der äußersten Schicht der Traube entwickeln durch Vibrieren ihrer Muskulatur Wärme. Für die Herstellung der Wärme wird das Futter, das die Bienen im Sommer und Herbst in den Futterwaben abgelagert haben verwendet. Auf diese Weise existiert im Innern der Traube stets eine Temperatur von 25 bis 30°C.
Sobald die Außentemperatur einmal über 8- 12 °C steigt, lockert sich diese Wintertraube. Die Bienen gehen nach außen und machen einen kurzen Reinigungsflug auf welchem sie ihren Darm entleeren. Nachher wird die Traube wieder in neuer Zusammensetzung gebildet.
Unsere Bienen überstehen selbst die härtesten Winter, auch wenn sie z.B. in einem alleinstehenden Magazin draußen in der freien Kälte sitzen.  Meine Bienenkästen sind im Winter unten nur mit einem Luftdurchlässigen Gitter verschlossen. Die Bienen "spüren" alsio die Außentemperatur. Je nach Temperatur verbrauchen die Binene aber unterschiedlich viel Vorrat. Wichtig ist, dass sie genügend Luft bekommen und vor Lärm und Erschütterungen geschützt sind.

Oktober 2016
Leider war es kein gutes Jahr für den Honigertrag.
Das Frühjahr war zu feucht und der Sommer dann sehr trocken. Das für die Bienen sehr wichtige Führjahr brachte zwar zuerst etwas Honig, aber dann mussten die Bienen auf Grund des ungünstigen Wetters von diesem Honig zehren um ihre Brut versorgen zu können. Somit habe ich nur 1 x  und zwar erst Ende Juli geschleudert. Der Ertrag war sehr niedrig und zudem der Wassergehalt des Honigs nicht optimal. (der DIB schreibt einen Wassergehalt von max 18% vor). Leider konnte ich somit nur ca 20 Kg Honig zum Verkauf in Gläser abfüllen. Honig, mit einem höheren Wassergehalt werden wir in der Familie selbst verbrauchen. 
Somit muss ich meine Kunden weitgehend auf ein hoffentlich besseres mJahr 2017 vertrösten.

Ich gehe diesmal mit sieben  2-zargigen Völkern und einem 1-zargigen Volk in den Winter und hoffe dass alle Völker den Frühling 2017 erleben werden. 


Februar 2016
So langsam starten die Arbeiten für das neue Bienenjahr.

- vorbereiten / planen des neuen Bienenjahres.
- wieviele Völker sollen in diesem Jahr im Wald aufgestellt werden
- Was muss noch besorgt oder repariert werden
- alte Rähmchen reinigen, reparieren wenn nötig, neu drahten und mit Mittelwänden bestücken.
- neue Rähmchen zusammenbauen, drahten und mit Mittelwänden bestücken

Mit der Mittelwandgussform des Imkervereins habe ich an einem regnerischen Samstag Mittelwände gegossen. Das ist zwar anstrengend und zeitaufwendig, aber in meine Bienenkästen kommen so garantiert rückstandsfreie Mittelwände. Ein "eigener Wachskreislauf" bedeutet, dass ich alte Waben meiner Völker einschmelze, und aus dem daraus gewonnenen Wachs neue Mittelwände herstelle. Somit brauche ich keine Mittelwände zu kaufen, die unter Umständen Rückstände von Varoabekämpfungsmitteln oder sogar Medikamenten haben könnten.

Leider sind mir in diesem Winter ein Wirtschaftsvolk und ein Ableger eingegangen - somit ist der (hoffentlich) aktuelle Stand: 6 Wirtschaftvölker und 1 Ableger aus 2015

Dezember 2015
Das für mich sehr honigreiche Jahr 2015 geht langsam dem Ende zu. Die Oxalsäurebehandlung der Völker ist inzwischen auch abgeschlossen. Ein paar Tage kühleres / kaltes Wetter Anfang Dezember waren für mich die Gelegenheit die Behandlung mit 3% Oxalsäure-Zuckerlösung durchzuführen. Bei den meisten Völkern sind relativ wenig Milben gefallen. Ich hoffe dass die Völker trotz des waremn Wetters brutfrei waren und somit die Restentmilbung erfolgreich war.
Im Moment habe ich insgesamt 7 x  2-zargige Bienenvölker und 2 x einzargige Ableger. Ich hoffe, dass ich alle diese Völker im Frühjahr wieder auswintern kann.

Der Honig des Jahres 2015 hat wieder Preise gewonnen! Die beiden von mir zur Prämierung eingeschickten Honiglose (je 3 Gläser) wurden bei der Honigbewertung 2015 jeweils mit Silber-Urkunden ausgezeichnet!

Juni 2015

Anfang Juni konnte ich beim ersten Volk den Honigraum leerschleudern. Das Ergebnis "17 kg" kann sich sehen lassen. Der Wassergehalt des Honig liegt unter 17%. Das ist sehr gut.  :-) Der Deutsche Imkerbund lässt max. 18% zu.  Den erste Honig fülle ich direktin Gläser ab und er kann in den Verkauf.

Bei den nächsten Völkern dürften bald auch die Waben soweit gedeckelt haben, dass sie geschleudert werden können. Dieser Honig wird etwas länger stehen, damit er gerührt werden kann und später feiincremig kandiert.


März 2015
Der Frühling kommt :-) Und die Bienen starten so langsam wieder in das neue Bienenjahr. Wie es im Moment aussieht, haben alle Völker den Winter überstanden. Bei einem Volk, welches schon im letzten Jahr Probleme hatte, scheint keine Königin mehr vorhanden zu sein. Bei nächster Gelegenheit schaue ich mir das Volk genau und entscheide ob ich es auflöse oder - wenn die Königin noch da ist - "aufpäppel" indem ich es huckepack auf ein starkes Volk aufsetze.

Im Übrigen habe ich vergessen auf dieser Seite u veröffentlichen dass ich auch im Jahr 2014 erfolgreich an der Honigbewertung des Landesverbandes teilgenommen habe, und der Hickenhonig eine Goldene und eine Bronzene Ehrenurkunde gewonnen hat.
März 2014
So wie es aktuell aussieht, haben alle meine Bienenvölker den Winter überlebt und alle Königinnen haben mit dem Brutgeschäft begonnen. Aktuell betreue ich somit 8 Bienenvölker.Das ist mir eigentlöich zu viel....
Wenn alle völker die nächsten Wochen gut überstehen, werde ich 1 oder 2 Völker verkaufen. Interessenten können sich gerne an mich wenden.


Oktober / November 2013
Im Jahr 2013 konnte ich wieder bei der Honigbewertung des Landesverbandes Westfälischer und Lippischer Imker e.V. teilnehmen, da ich im Gegensatz zum Jahr 2012 in diesem Jahr ausreichend Honig schleudern konnte.

Beide von mir abgegebenen "Honiglose" wurden mit Ehrenurkunden ausgezeichet!!



                       Sommerhonig flüssig Nr 161: Gold                        Sommerhonig kandiert Nr 162: Silber

Bei Honigen mit "Gold" - Urkunde wird automatisch eine Rückstandsuntersuchung auf Pflanzenschutzmittel und Varoa-Bekämpfungsmedikamente vorgenommen. Diese Untersuchung ist mir besonders wichtig denn sie bestätigt mir, dass ich einen einwandfreien Honig anbieten kann. Im Hickenhonig wurden keine dieser Mittel gefunden!


Die detailierten Bewertungen und das  Rückstandsuntersuchungsergebnis können gerne bei mir eingesehen werden


23.06.13
Die letzten Wochen haben nun doch noch Hoffnung auf ein halbwegs gutes Honigjahr gemacht. Ich denke dass ich in Ende kommender Woche den ersten Honig schleudern kann. Die Himbeereblüte  und der Faulbaum haben Einiiges an Honig eingebracht. Bei 4 Völkern ist der Honigraum gut gefüllt. Die anderen beiden Völker sind noch nicht ganz soweit, aber auch bei diesen Völkern sieht es inzwischen sehr gut aus. Ich binn gespannt wieviel Hoing ich jetzt in der ersten Aktion schleudern kann. - und vor allen Dingen, wie der Sommer- Honig 2013 schmeckt.
Nach dem Abfüllen dauert es aber noch eiige Zeit bis der Honig in Gläser abgefüllt werden kann. Er muss noch feincremig gerührt werden...
Im Anzeigekasten vor unserem Haus und im Interent gebe ich bekannt wann  Honig zum Verkauf bereitsteht.



Eintrag vom 23.05.13
In diesem Frühjahr ist das Wetter leider wieder ungünstig für die Bienen - viel zu nass und zu kalt. Zudem sind die Völker auch noch recht schwach aus em Winter gekommen. Noch haben die Bienen wenig Honig gefunden. Wir Imker hoffen das es ab der kommenden Woche besser wird. Der Honigraum ist aufgesetzt. Nun kann ... muss :-)... der Honig kommen. Aktuell habe ich 6 Bienenvölker. In diesem Jahr möchte ich noch einmal versuchen 2 Völker in den Wald zu stellen. - In der Hoffnung dass die Völker von Vandalismus verschont bleiben und zudem noch Waldhonig eintragen.


Eintrag vom 5.2.2013
Noch muss der Imker geduldig sein....  :-( Die Bienen sitzen noch meist in der Wintertraube. An wärmeren Tagen wagen sich einzelne Bienen nach draußen an die frische Luft.
An diesem Wochenende habe ich einen kurzen Blich durch die Deckelfolie gewagt. Ich konnte erkennen, dass im Moment noch alle Bienenvölker leben... Nun kommt aber erst noch die schwierige Zeit.
Reicht das Futter noch bis April / Mai? Hat auch die Königin den Winter überlebt? Wie stark sind die Völker?
Wenn im Februar ein paar wärmere Tage hintereinander kommen, schaue ich in die Völker hinein um zu prüfen ob in allen Kästen ausreichend Futtervorrat vorhanden ist, und wie die einzelnen Völker den Winter überstanden haben.

Eintrag vom 1.11.2012
Es ist ruhig geworden am Bienenstand. Die Bienen haben sich an kalten Tage zu einer Traube zusammengezogen um Winterruhe zu halten. Das ist die optimale Form um so wenig Wärme wie möglich zu verlieren.
Die Bienen halten also keinen Winterschlaf. In der Traube herrscht immer eine gewisse Bewegung. Die Bienen die außen auf der Wintertraube sitzen wechseln zum Aufwärmen nach innen.
Im Winter sind die Bienenvölker weitgehend brutfrei. Die Winterbienen leben jetzt von dem was der Imker im Spätsommer eingefüttert hat.
Ein paar interessante Zahlen: Im September / Oktober wenn die Bienen noch nicht so eng zusammensitzen wird ein Bienenvolk je Monat  ca. 4-8 kg leichter. Von November bis Dezember wenn es draußen kalt ist, braucht ein Volk nur noch 1-2 Kg Futter je Monat.
Das vorhandene Winterfutter muss jetzt bis ungefähr März/April ausreichen. Erst dann kann ein Bienenvolk zumindest einen Teil seines Bedarfs durch Eintrag von Pollen und Nektar abdecken.

Eintrag vom 30.07.12
Das Bienenjahr 2012 neigt sich dem Ende zu. Seit ich Bienen habe habe ich noch kein solches schlechtes Honigjahr erlebt. Von meinen 6 Bienenvölkern konnte ich insgesamt nur 11 kg Honig ernten. Wenn man bedenkt dass man bei uns im Siegerland in der Regel 30-40 - oder sogar noch  mehr Honig je Volk und Jahr ernten kann....
Aber in diesem Jahr ist eben der Imker für seine Völker da. Ohne dass ich meine Bienen mit ca. 20 - 25 kg Zucker als Wintervorrat einfüttere, würde keines meiner Völker den Frühling 2013 erleben. - Die Bienen würden vermutlich alle verhungern.
Mit der Einfütterung habe ich inzwischen begonnen.

Eintrag vom 10. Juni 2012
In diesem Jahr sieht es bisher mit Honig nicht gut aus. Die Bienen benötigen den Nektar den Sie finden fast komplett selbst. Das Wetter ist nicht so gut dass Sie einen Überschuss an Nektar finden und ihn im Honigraum einlagern. Das bedeutet, dass ich aktuell noch keinen frischen Honig aus diesem Jahr schleudern kann. Es ist jedoch immer noch Honig von 2011 im Lager, so dass im Moment noch jeder Honigkäufer mit Honig versorgt werden kann. :-)
Mal sehen was der Sommer noch bringt.- Vielleicht gibt es ja eine gute Waldtracht. Aber dafür müsste das Wetter "mitspielen"
Inzwischen konnte ich zumindest schon einmal 2 Ableger mit jungen Königinnen bilden. Eine der beiden Königinnen ist schon in Eilage. Mal sehen ob es mit der Königin im 2. Ableger auch wie vorgesehen läuft. Somit besteht meine Imkerei im Moment aus 6 Völkern und 2 Ablegern.

Eintrag vom 6 Mai 2012
Am Freitag habe ich 2 Ableger gebildet - nach der Metode der Bienenwissenschaftlerin Pia Aumeier aus Ihrer Serie im Deutschen Bienenjournal "Tipps und Tricks für faule Imker" .... -> Eine Brutwabe eine Mittelwand und eine Futterwabe zusammen in einen Bienenkasten und dann darauf warten dass die Bienen sich selbst eine Königin nachziehen.


Eintrag vom 21. März 2012
Endlich geht das Blühen los! DIe Temperaturen sind im Moment zwar teilweise noch sehr niedrig, aber die Kirschen blühen! Sobald die Sonne scheint sind Wasserholerinnen, Pollensammlerinnen und auch Nektarsammlerinnen unterwegs.
Bald startet das große Blühen. Dann sollten die Völker so stark sein dass sie diese Tracht optimal nutzen können.

Meine Bienenvölker haben den Winter sehr gut überstanden. Ich hatte in diesem Jahr keine Verluste, und konnte sogar noch 2 Völker verkaufen. Somit habe ich im Moment 6 Bienenvölker mit denen ich in die neue Saison starten kann.

Honig vom vergangenen Jahr ist übrigens noch reichlich vorhanden. Das vergangene Jahr hat seeehr viel Blütenhonig gebracht. Somit ist der Verkauf noch voll im Gange. Es ist noch viel Sommerhonig vorhanden!!! Es kann also noch reichlich gekauft werden :-)

Wie die neue Saison 2012 wird kann man noch nicht absehen. Noch ist es sehr kühl und die Bienen haben erst wenig Nektar eingetragen. Ich habe zwar bei den meisten Völkern die Honigzarge als 3. Zarge aufgesetzt, aber noch sind kaum Bienen in dieser  Zarge "an der Arbeit". Sobald aber genügend  Honig "nach Hause" gebracht wird, ändert sich das :-)

Vor Ende Mai / Anfang Juni werde ich wohl noch nicht schleudern. Aber man kann ja nie wissen.... - Wir lassen uns einfach mal überraschen.


Ergebnis der Honigbewertung 2011

In diesem Jahr habe ich mit meinem Honig an der offiziellen Honigbewertung des Landesverbandes "Westfälischer und Lippischer Imker e.V." teilgenommen. In diesem Jahr habe ich eine Ehrenurkunde in Gold in der Rubrik
"Sommerhonig kandiert"

erhalten.

Positiver "Nebeneffekt" dieser Urkunde: GOLD-Honige werden automatisch auch auf Rückstände wie z.B. Pflanzenschutzmittel untersucht. Ergebnis:
Im Hickenhonig 2011 sind keine schädlichen Stoffe nachweisbar.

Link zum Prüfbericht






Eintrag vom 18.07.2011
Die Honigernte ist nun beendet. Bei allen Völkern ist der Honigraum abgenommen worden. Der Honig 2011 ist komplett geschleudert. Nun beginnt die Behandlung der Bienenvölker mit Ameisensäure um die Bienen von den Milben zu befreien.  Ohne diese Behandlung würden die meisten Völker den Winter nicht überleben. Nach erfolgter Behandlung bekommen die Bienen ihr Winterfutter in Form von aufgelöstem Haushaltszucker damit sie genügend Futter haben um den Winter überstehen zu können.
Es war wieder ein sehr starkes Honigjahr in unserer Region. Das Jahr 2011 hat bei mir den Ertrag des vergangenen Jahres noch übertroffen. Nun muss der Honig nur noch gekauft werden.... :-)

Eintrag vom 19.06.2011
In diesem Jahr war im Frühjahr das Wetter ideal für die Bienen. Die Bienenvölker haben sich im Frühjahr  sehr gut entwickelt. Und starke Völker - in Verbindung mit passenden Wetter - bedeuten in der Regel auch viel Honig... In diesem Jahr war der Eintrag an Blütenhonig / Frühtracht sehr gut. Der erfolgreiche" Bienenflug" zeigt sich auch an den Apfel und Kirschbäumen unserer Region. Wir können mit einer sehr guten Obsternte rechnen.

Wir als Imker in Burbach haben in diesem Jahr auf jeden Fall schon viel Honig schleudern können. Der meiste Honig dürfte jetzt schon geerntet worden sein. - So seltsam es auch klingt: Das "Bienenjahr" neigt sich Ende Juni / Anfang Juli schon dem Ende zu.   Das große Blühen ist vorbei. Jetzt könnte nur noch mehr Honigtauhonig / Waldhonig kommen. Das hängt aber ganz vom Wetter ab.
Aber - wir Imker haben nach 2010 auch in diesem Jahr wieder ein Rekordjahr bei der Honigernte zu verzeichnen.

Nun kommt es darauf an die Kunden von den Vorzügen des einheimischen Honigs zu überzeugen. Da wir hier im Siegerland kaum große Monokulturen einzelner Pflanzen haben, können wir jedenfalls einen guten, schmackhaften und gesunden Mischhonig anbieten. In unserem Honig ist alles drin was die Siegerländer Natur zu bieten hat - und das ist eine ganze Menge!


Eintrag vom 28.12.2010
Ruhe herrscht auf dem Bienenstand. Die Bienen haben sich zur Wintertraube zusammengezogen. Die Winterbehandlung der Bienen mit 3% Oxalsäure in Zuckerlösung ist erfolgt. Es sind Milben gefallen, aber es scheinen nicht sehr viel Milben in den Völkern gewesen zu sein. Nur bei einem Volk sind etwas mehr als 500 Milben gefallen.
Noch leben alle Völker - auch wenn auch das eine oder andere Volk einen etwas schwächeren Eindruck macht. Jetzt heißt es abwarten - Der Frühling wird zeigen ob alle Völker überlebt haben...

Der Honigverkauf ist in vollem Gange. Noch ist genügend da. Wie wäre es mit einem Glas Honig als Geschenk für gute Freunde? In der Winterzeit / Erkältungszeit ist Honig vielseitig einsetzbar....

Eintrag vom 01.11.2010
Die Einfütterung ist inzwischen schon längst beendet Die Bienen haben sich zu einer Wintertraube zusammengezogen. Der Honig ist inzwischen zum Teil in Gläser abgefüllt. Der Honigverkauf läuft....
Im September hatte ich wieder eine Probe meines Hickenhonigs zur diesjährigen HONIGBEWERTUNG des Landesverbandes Westfälischer und Lippischer Imker e.V. eingereicht. In diesem Jahr hat mein Honig wieder ein sehr gutes Ergebnis erreicht!

Eine Ehrenurkunde in GOLD!! 



Das ist in diesem Jahr besonders wichtig, da durch den Gewinn einer Ehrenurkunde in Gold der Honig automatisch auf evtl. Rückstände / Verschmutzungen untersucht wird.

Es wurden keine Rückstände (z.B. Medikamente und Pflanzenschutzmittel....)
in meinem Honig gefunden!
Das ist für mich und meinen Kunden eine sehr gute Nachricht!


Wer Interesse hat, kann gerne den offiziellen Untersuchungsbericht der Landwirtschaftskammer NRW bei mir einsehen.



Eintrag vom 23.08.2010
Das Einfüttern meiner Bienen ist im Gange - siehe dazu die Bilder unter der Rubrik "Fotos" Wer meine Bienen einmal live sehen möchte, kann gerne einmal - bei gutem Wetter - vorbeikommen...

Eintrag vom 29.07.2010
In meinem letzten Eintrag habe ich über den gut überstandenen Wnter geschrieben... und nun ist schon das Bienenjahr 2010 fast beendet!! Ende dieser Woche werde ich den letzten Honig ernten. Das Jahr 2010 war nach einem sehr bescheidenen Start doch noch ein sehr gutes Honigjahr. Wenn auch die Obstblüte für die Bienen wegen kaltem und nassem Wetter fast komplett ausgefallen ist, hat das Sommerwetter den Biene sehr viel Arbeit gebracht. Bedeutet: sehr viel guter Sommerhonig wurde eingetragen.
In diesem Jahr habe ich ein Bienenvolk im Wald - auf dem Ölberg - aufgestellt. Ich wollte ausprobieren ob ich bei diesem Volk besonders guten Waldhonig ernten kann.Leider habe ich  jedoch eine sehr negative Erfahrung gemacht. Am Samstag hatte ich noch bei den Bienen nachgeschaut und alles war in Ordnung. Am darauf folgenden Montag stellte ich fest, dass jemand das komplette 3-zargige Volk umgestoßen hatte. Vor dem Volk lag ein angebranntes Kleidungsstück, und ein sehr langer Ast mit dem wohl aus der Entfernung am Bienenvolk "gearbeitet" worden ist. Die Honigwaben mit dem frischen Honig lagen verstreut am Waldboden und die Bienen flogen aufgeregt umher. Glücklicherweise waren die Zargen noch unbeschädigt.
Ich habe dann umgehend die Zargen wieder aufeinander gestellt - und mir dabei natürlich einige Stiche eingehandelt. Am selben Abend haben wir das Volk dann zurück vor unser Haus gebracht und dort wieder aufgestellt. Wie sich herausstellte waren viele Waben zerbrochen und dadurch haben viele Bienen ihr Leben lassen müssen. Glücklicherweise hat die Königin überlebt... aber das Volk hat durch diesen Vandalismus einen große Einbruch in seiner Volksentwicklung gehabt - und somit im Vergleich mit den anderen Völkern sehr wenig Honig gesammelt.
... Es ist mir unverständlich wie jemand Freude daran haben kann ein Bienenvolk zu zerstören...
.

Eintrag vom 22.03.2010
Letzten Samstag konnte ich nach erfolgtem Reinigungsflug meiner Bienen (=> nach dem langen Winter müssen die Bienen dringend ihre Kotblase leeren...) meine 8 Bienenvölker etwas genauer in Augenschein nehmen. Nachschauen ob sie noch leben, die Stärke beurteilen, verschimmelte Randwaben entfernen....  Alle Völker haben bisher den Winter gut überstanden. Alle Königinnen haben inzwischen angefangen ein kleines Brutnest anzulegen.

Eines meiner im Moment 8 Völker war allerdings sehr schwach. Deshalb habe ich es kurzerhand mit einem meiner Ersatzvölker vereinigt. Dazu wurde eine Zarge komplett entnommen, so dass alle Bienen sich in einer Zarge befanden. Auf diese Zarge mit dem schwachen Volk wurde ein Absperrgitter gelegt. Auf dieses Absperrgitter habe ich das 1-Zargige Reservevolk aufgesetzt.
Grund für das Absperrgitter:
In beiden Zargen befindet sich jeweils eine Königin. Beide "geraten" nicht aneinander, und können somit eine gewisse Zeit weitgehend ungestört für Nachwuchs sorgen. Irgendwann entscheidet sich das vereinigte Bienenvolk welche Königin es behalten will. Diese übernimmt dann die "Herrschaft" alleine und das Absperrgitter kann entnommen werden.


Einem anderen Volk habe ich die 2. Zarge weggenommen, da es auf Grund seiner Stärke nicht so viel Platz benötigt.


Ich werde die Bienen nun in Ruhe lassen, damit sie sich bis zur Kirschblüte zu guten und starken Völkern entwickeln können. Die eigentlich kritische Zeit beginnt allerdings erst. Die Winterbienen welche sich seit Herbst in den Völkern befinden sterben jetzt nach und nach ab, und die jungen Bienen müssen schlüpfen und das Volk voranbringen. - Ob das gut gelingt, hängt auch zum  Teil vom Wetter im Frühjahr ab. - Wir werden sehen.....


Eintrag vom  8.10.2009
In diesem Jahr habe ich mit 2 Honiglosen zu je 3 Gläsern an der Honigbewertung des  Landesverbandes Westfälischer und Lippischer Imker e.V. teilgenommen.
Es wurden über 1250 Honiglose geprüft und bewertet. Das ist absoluter Rekord seit es Honigbewertungen gibt! Die Bekanntgabe der Gewinner fand während des Westfälischen Imkertages am 4.10.09 in Weidenau statt. - Die Presse hat ausführlich darüber berichtet...

Bei allen eingereichten Honigen wurde Aufmachung, Sauberkeit, Zustand des Honigs, Geschmack und Geruch sowie der Wassergehalt überprüft und bewertet. Je nach Zustand wurden Urkunden in Gold, Silber oder Bronze vergeben. Jeder der eine Ehrenurkunde in Gold, Silber oder Bronze "gewonnen" hat, konnte besondere Aufkleber für seine Honiggläser erwerben.
Diese Aufkleber sind nun werbewirksam auch auf meinen Gläsern zu finden!

Honige mit zu geringer Punktzahl erhielten zwar keine Urkunde aber einen Beurteilungsbogen in welchem die Schwachstellen bei Aufmachung und Honig deutlich gemacht wurde.=> auf ein Neues im nächsten Jahr...

Meine beiden eingereichten Honiglose wurden mit Ehrenurkunden in Silber (Sommerhonig flüssig)  bzw.  Bronze (Sommerhonig kandiert) bewertet.


Wer die detaillierten Bewertungen bzw. erreichten Punktzahlen einselnen möchte, wende sich direkt an mich.
Ich zeige Sie gerne! Die Silberne Ehrenurkunde findet ihr im Schaukasten vor unserem Haus...


Eintrag vo
m 25.08.09
Inzwischen ist die Honigernte 2009 abgeschlossen. Nur der zuletzt geschleuderte Honig 09-5 muss noch in Gläser abgefüllt werden. Der Honigverkauf ist schon voll im vollem Gange.
Dieses Jahr haben die Bienen viel dunklen Honig - Waldhonig gesammelt. Der ist besonders begehrt!

Die Bienen bereiten sich auf den Winter vor - das bedeutet, sie bekommen vom Imker Ersatz für den entnommenen Honig. Ich füttere meine Bienen mit Haushaltszucker. 2 Teile Wasser + 3 Teile Zucker.Dies ist schon seit vielen Jahren erprobt, und die Bienen kommen damit sehr gut über den Winter.
Bei meinen 6 Honigvölkern ist die Einfütterung inzwischen schon soweit abgeschlossen. Da ich aber in diesem Jahr 2 Ableger neu gebildet habe,
müssen diese beiden Jungvölker auch noch Ihren Wintervorrat haben.
Somit habe ich jetzt noch 2 Reservevölker für den Frühling 2010. Entweder als Ersatz für ein Volk welches den Winter trotz Einfütterung nicht übersteht - oder zum Verkauf an andere Imker. DENN mehr wie 6 Völker möchte ich nicht betreuen - das wird sonst zuviel für mich als Wochenendimker.


Eintrag vom 19.07.2009
Der erste Honig ist inzwischen in Gläser abgefülllt. Dieser Honig mit dem Los "09-1" besteht vorwiegend aus Blütenhonig. Bei  Los "09-2" ist schon ein Anteil Waldhonig zu erkennen - Der Honig ist etwas dunkler.

Inzwischen wurde noch einmal geschleudert. Bei diesem Honig handelt es sich vorwiegend um Waldhonig. Voraussichtlich ab kommende Woche werde ich diesen Honig ebenfalls in Gläser abfüllen. Die Gläser werden dann mit "09-3" bzw. "09-4" gekennzeichnet.
Zur Info: Durch die auf dem Glas dargestellte Losnummer kann anhand meiner Aufzeichnungen nachvollzogen werden wann geschleudert wurde und von welchem Bienenvolk der jeweilige Honig stammt.

Insgesamt konnte ich in diesem Jahr bisher ca 130kg Honig schleudern. Im Honigraum einiger Völkern ist zwar noch etwas Honig vorhanden, aber das Bienenjahr ist trotzdem fast beendet. Ende Juli werde ich "abschleudern" und mit der Einfütterung der Bienen beginnen.
Insgesamt gesehen war das Jahr 2009 für den Hickengrund ein sehr ertragreiches Jahr. In anderen Gegenden Deutschlands sah es nicht so gut aus...

Eintrag vom 21.06.2009
Inzwischen konnte ich bei fast allen Völkern Honig ernten. Bei einzelnen Völkern war der Honigraum mit seinen 9 Waben gut gefüllt, bei anderen Völkern konnten nur einige einzelne Waben geschleudert werden. Auf Grund der letzten, doch relativ kühlen Wochen haben die Bienen viel von dem im zeitigen Frühjahr gesammelten Honig für die eigene Versorgung / Entwicklung verbraucht.
Insgesamt konnte ich jedoch von 5 Bienenvölkern bisher ca. 50 kg Honig schleudern. Es ist hauptsächlich Blütenhonig, wobei vermutlich doch schon ein gewisser Anteil an Waldhonig dabei ist...
Im Moment befindet sich der geschleuderte Blütenhonig noch in 2 verschiedenen Edelstahl-Abfüllkannen. Innerhalb der nächsten 2 -3 Wochen werden wir wahrscheinlich eine Abfüllkanne leeren und den Honig in Gläser abfüllen.

Sobald die Gläser verkaufsfertig bereitstehen, wird dies im Schaukasten vor unserem Haus sowie hier auf der Hickenhonig-Homepage bekanntgegeben.

Übrigens habe ich in diesem Jahr erfolgreich Bienenköniginnen gezogen. Dazu wurden Anfang Mai aus allen Bienenvölkern 1 oder 2 Brutwaben entnommen und diese gemeinsam in einen neuen Bienenkasten (Brutableger) eingehängt. Da dieses Volk keine eigene Königin besaß konnte ich in diesem Volk gezielt eine Zuchtserie für Königinnen starten.
Inzwischen sind einiger dieser jungen Königinnen an andere Mitglieder unseres Imkervereins weitergegeben  worden. Eine Königin wurde von mir erfolgreich in eines meiner Völker "eingeweiselt". Mit 2 anderen Königinnen  habe ich Ableger gebildet, welche bis zum Winter so stark sein sollten, dass sie den Winter überstehen können. Somit stehen mir bei evtl. Verlusten im kommenden Winter 2 Ersatzvölker mit jungen Königinnen zur Verfügung.

Eintrag vom 15.03.2009
Gestern habe ich die Bienen zum ersten Mal für dieses Jahr durchgeschaut. Neben dem Überprüfen, ob das Futter noch für die Zeit bis zur Obstblüte ausreicht, habe ich ganz gespannt nach Bienenbrut gesucht.

Wenn Eier und Bienenbrut zu finden sind, habe ich die Gewissheit, dass die Königin den Winter überlebt hat. Nur mit Königin hat das Bienenvolk die Chance zu Überleben. Die Aufgabe der Winterbienen ist nun, die neue Generation von Bienen gut durch das Frühjahr zu bringen. Ohne die langlebigen Winterbienen (und mit gesunder Königin)  kann der Wechsel nicht erfolgreich stattfinden. (Zur Erinnerung: Winterbienen leben fast ein halbes Jahr, und Sommerbienen höchstens 6 Wochen...) 

Bei der Durchsicht habe ich festgestellt, das von 6 Bienenvölkern 5 Völker angefangen haben neue Bienen aufzuziehen. Futter ist zudem noch in genügender Menge vorhanden.

Ein Volk war ohne But, und zudem recht schwach. Ob es noch eine Königin hat oder nicht konnte ich nicht feststellen.  Dieses Volk habe ich auf ein anderes Volk aufgesetzt. Zwischen beide Völker wurde ein Absperrgitter gelegt. Falls doch eine Königin vorhanden sein sollte, "geraten die beiden Königinnen nicht aneinander". Für eine begrenzte Zeit lasse ich dieses Doppelvolk bestehen. Nach einigen Wochen werde ich überprüfen ob in dem aufgesetzten Volk Brut zu finden ist. Wenn ja, hat sich dieses "kleine" Volk in diesen Wochen "erholt" und kann wieder einzeln aufgestellt werden. Wenn nicht, vereinige ich die beiden Völker.

Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, das das Frühjahr 2009 ein für die Bienen günstiges Frühjahr wird. - Dann steht eine Honigernte im Mai/ Juni nichts im Wege...  Warten wir's ab...

Eintrag vom 9.11.2008
In jedem Jahr werden Imker  von der Honiguntersuchungsstelle des  Deutschen Imkerbund e.V. aufgefordert im Rahmen der Qualitätssicherung ein Glas Honig zur Untersuchung zur Verfügung zu stellen. In diesem Jahr waren aus dem Siegerland 3 Imker "dabei". Diesmal fiel auch das Los auf mich, da ich ja als Imker im Deutschen Imkerbund registriert bin und den Gewährverschluss des DIB verwenden darf.

Der Honig meiner Bienen wurde von einer anerkannten Untersuchungsstelle auf die Einhaltung der strengen Vorschriften des Deutschen Imkerbundes e.V. überprüft.  Unter Anderem wird Aufmachung, Konsistenz/Farbe, Sauberkeit, Geruch/Geschmack und Wassergehalt untersucht. Zusätzlich wird getestet ob irgendwelche Rückstände im Honig nachgewiesen werden können.
Der von mir zur Verfügung gestellte Honig  hat bei allen Prüfungen die volle Punktzahl erhalten.

Der Beleg ist HIER hinterlegt.

Per Brief kam dann etwas später am 7.11.08 das Ergebnis der Rückstandsuntersuchung.
Kontrollnummer: I-922/08-Mt-Vi
"In dem Honig mit der o.a. Kontrollnummer sind bei den routinemäßig durchgeführten Rückstandsuntersuchungen keine nachweisbaren Rückstände gefunden worden.


Eintrag vom 12.7.2008 / 22.08.2008
Honig wurde geschleudert! - Leider ist das aktuelle Honigjahr 2008 nicht mit dem vergangenen Jahr zu vergleichen - Es gibt bedeutend weniger Honig!. Reinen Blütenhonig konnte bei uns im Hickengrund überhaut nicht geerntet werden. Erst am 26.6 war der Honigraum von 2 Völkern soweit gefüllt, dass überhaupt Honig geschleudert werden konnte. Der Ertrag war zwar nicht schlecht - ca 16 kg je Volk aber im vergangenen Jahr habe ich Mitte Juni schon zum 2. Male geschleudert.... Im Moment sieht es nicht so aus, als ob Ende Juli noch einmal nennenswert Honig in den Völkern sein wird. Wir werden sehen. Das bedeutet natürlich, das in diesem Jahr nicht alle meine Stammkunden Honig in der gewohnten Menge bekommen können. Mein Honiglager wird also sehr schnell ausverkauft sein - Leider...

Eintrag vom 15.06.2008

Das Bienenjahr 2008 sieht doch etwas anders aus als das Jahr 2007. Letztes Jahr um diese Zeit hatte ich schon längst den ersten Honig geschleudert. Dieses Jahr sieht es nicht so gut aus.  Der Winter hat meinen Bienen sehr zu schaffen gemacht, und dann war das Wetter im Frühjahr nicht so günstig um die Völker stark werde zu lassen. Ein Volk hat im Winter seine Königin verloren, und ich musste es "auflösen". - Bedeutet: Ich habe diese Bienen den anderen Völkern zufliegen lassen.
Im Moment rechne ich damit, dass ich von 3  meiner 5 Völker Honig schleudern kann. Wieviel es dann tatsächlich sein wird... keine Ahnung. Bestimmt wird es aber weniger sein als im vergangenen Jahr. Vielleicht Ende Juni haben die Völker den Honigraum soweit gefüllt - und die Zellen verdeckelt - dass ich an Schleudern denken kann. Ob und wieviel Waldhonig es dann bei der nächsten Schleuderung gibt, lässt sich im Moment auch noch nicht absehen.
Zurzeit bin ich dabei neue Königinnen zu ziehen. (Wer Interesse hat zu erfahren wie das funktioniert, spreche mich an) Nach einigen Rückschlägen bei meinen ersten Versuchen in diesem Jahr, hoffe ich, das ab dem Start am vergangenen Samstag  in ca.11 - 13 Tagen junge Königinnen schlüpfen. Bei einigen Völkern ist es (dringend) an der Zeit, dass eine junge Königin "das Zepter " übernimmt.  Die Völker mit den "älteren" Könginnen sind besonders schwach im Frühjahr gestartet. 2 Völker haben sich inzwischen einigermaßen erholt, ein drittes Volk ist jedoch so schwach, dass ich bei diesem Volk vermutlich keinen Honig ernten kann.
Fazit: Es dauert noch etwas bis ich hier auf dieser Internetseite - und in meinem Schaukasten vor unserem Haus - vermelden kann, ob und wieviel Honig in diesem Jahr zum Verkauf bereitstehen wird ...

Positionspapier der Siegerländer Imker
(Beschlossen auf der Vertreterversammlung am 13. März 2008)

Die Verbraucherinnen und Verbraucher schätzen Honig als einzigartiges gesundes Lebensmittel. Von diesem Produkt wird erwartet, dass es frei von gentechnisch veränderten Bestandteilen und frei von sonstigen Belastungen ist. Eine große Mehrheit der Bevölkerung lehnt genmanipulierte Lebensmittel ab.
Da die Imker die Bienen nicht davon abhalten können, genveränderte Pflanzen zu befliegen, sind die imkerlichen Belange in der Grünen Gentechnik nicht zu regeln.

Unsere Forderung lautet daher:       Die Voraussetzungen zur Gewinnung eines naturbelassenen und völlig                                                                     rückstandsfreien Honigs zu gewährleisten

Wir appellieren daher an alle Landwirte, Gärtner und Bürger auf den Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen (GVA) zu verzichten.
Im Schadensfall werden die Verursacher haftbar gemacht - auch für die Untersuchungskosten.
Die Honigbiene und damit die Imkerinnen und Imker leisten einen unverzichtbaren Beitrag zum Erhalt der Natur. 80% der Blütenpflanzen sind auf die Bestäubung durch die Honigbiene angewiesen.

Die Verbraucher verlangen einen naturbelassenen Honig

Siegerländer Imkerinnen und Imker

Weitere Informationen über die Grüne Gentechik siehe z.B.: Informationsdienst Gentechnik